Wie und wo kann ich den Wohnberechtigungsschein beantragen?

Die erste Frage, die sich viele Menschen sicherstellen ist, warum man denn nun bei manchen Wohnungen einen Wohnberechtigungsschein benötigt. Der Wohnberechtigungsschein steht den Menschen zur Verfügung, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, aber sich noch selbst finanzieren können. Damit die Kosten für einen Wohnraum nicht zu hoch werden, fördern viele Gemeinden, die Unterkünfte bzw. den Bau preisgünstiger Wohnungen. Damit diese Wohnungen auch wirklich nur den Menschen zugute kommen, die darauf angewiesen sind, braucht man für solche öffentlichen Wohnungen auch einen Wohnberechtigungsschein, mit dem man belegen kann, dass man sich eine „Wohnung“ zum ortsüblichen Mietspiegel nicht leisten kann bzw. das Einkommen niedrig genug ist. Beantragen kann man den Wohnberechtigungsschein für die Sozialwohnungen nicht einfach online, aber zumindest herunterladen kann man ihn sich einfach.

  • Tipp: Wer sich lieber die Papierform holen möchte, muss sich an die jeweilig zuständigen Stellen des Ortes wenden. Wer das im Einzelnen ist, kann man im Notfall, beim Bürgerbüro des Rathauses erfragen.

Vermieter die einen Wohngeldberechtigungsschein von den Mietern erwarten, geben hier aber auch regelmäßig die entsprechenden Auskünfte. Eine der wichtigsten Fragen, die sich zudem stellen, ist natürlich die Frage nach der Höhe des Einkommens.

  • B Schein beantragenAchtung: Grundsätzlich gilt, dass ein Haushalt mit 2 erwachsenen Personen, zusammen nicht mehr als 18000 Euro im Jahr verdienen darf, damit ein Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein entsteht.
  • Wichtig: Die „Freibeträge“ die bei der Bemessung berücksichtigt werden, richten sich dabei immer nach der Anzahl der Personen und des gesamten Einkommens. Dazu kommt noch, dass die „Freibeträge“ bzw. die „Höchstgrenzen“ beim Verdienst auch in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sein können, so dass ein Paar dass im Dorf nur 18000 Euro im Jahr verdienen darf, damit es eine Sozialwohnung nutzen kann, in Berlin aber mehr als 20000 Euro pro Jahr einnehmen kann und trotzdem einen Wohnberechtigungsschein erhält.

Natürlich muss niemand fürchten, dass einem der Wohnberechtigungsschein entzogen wird, nur weil man vielleicht ein Dorf weiter zieht. Allerdings sollte man das doch schon im Auge behalten, wenn man in ein anderes Bundesland geht. Denn diese „Freibeträge“ sind Ländersache und in jedem Bundesland anders.

B Schein Antrag als PDF zum downloaden