Rentenversicherungsnummer beantragen

Die Rentenversicherung ist quasi, die Kundennummer, die man bei der staatlichen Rentenversicherung bekommt, damit man später auch bei der Berechnung der Rente nachvollziehen kann, wie viel Rente eingezahlt wurde und wie viel für den „Rentner“ dann aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu holen ist.

Tipp: Die Rentenversicherungsnummer kann bei den zuständigen Rentenkassen beantragt werden, wenn man zum ersten Mal in diese Kassen einzahlt. Derzeit ist es so, dass man seine Rentenversicherungsnummer mit dem Sozialversicherungsausweis erhält, wenn man sich zum ersten Mal an eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung macht. Allerdings wird das nicht mehr lange so bleiben.

Der Grund dafür ist einfach, dass man das Sozialversicherungssystem reformieren möchte und die Krankenversicherungsnummer für einen gesetzlich Versicherten, in Zukunft als eine „verschlüsselte“ Version der Rentenversicherung zuteilt. Ab diesem Zeitpunkt muss niemand mehr eine Rentenversicherungsnummer beantragen, weil man diese schon mit der Geburt zugeteilt bekommt, wie es in ähnlicher Form bereits jetzt in Österreich üblich ist. Was jedoch beim Alten bleibt ist der Sozialversicherungsausweis. Diesen bekommt man auch weiterhin erst dann, wenn man seine erste Beschäftigung beginnt.

  • Achtung: Ein anderer Punkt, von dem viele Datenschützer, bei der Rentenversicherungsnummer nicht besonders begeistert sind, ist die „Informationsdurchlässigkeit“. Hier ist es dann schlicht so, dass man aus einer Rentenversicherungsnummer auch persönliche Daten des Versicherten ablesen kann.

Rentenversicherungsnummer beantragenIn der Regel sind das Geburtsdaten und der Geburtsname. Das wesentlichste Merkmal einer Rentenversicherungsnummer ist aber, dass man sie sicher nur einmal im Leben beantragen muss, weil sie nach der erstmaligen Vergabe, ein Leben lang gültig bleibt und auch nicht geändert werden kann, wenn es der „Versicherte“ wünscht.

  • Wichtig: Die Rentenversicherung an sich versteht sich auch als „Kontoführend“. Das heißt, es wird die ganze Zeit beobachtet, wie viel eine Person in die Rentenversicherung einzahlt und welche Rentenansprüche sich daraus ergeben.

Von der ursprünglichen Idee des Generationenvertrages, bei dem die Kinder für die Eltern zahlten, wird in der Zukunft nicht mehr viel bleiben. Vor allem die Übergangsgeneration, sollte sich auf keinen Fall darauf beschränken, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Unter Umständen kann es auch sein, dass es für heutige Schüler vielleicht gar nicht mehr lohnt dort einzuzahlen, weil sie eh keine gesetzliche Rente mehr erhalten werden.

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