Rente beantragen

Wie wir alle Wissen, mahlen „Behördenmühlen“ mitunter sehr langsam. Deshalb gilt auch beim Beantragen der Rente, dass man das früh tun sollte. Trotzdem sollte man darauf achten, dass man es nicht zu früh macht. Grund dafür ist, dass man beim Beantragen der Rente auch seine „letzten“ Gehaltsbescheinigungen abgeben muss, die vom Arbeitgeber ausgestellt wurden.

Tipp: Die Arbeitgeber können in der Regel die Gehaltsbescheinigungen für die letzten drei Monate im voraus ausstellen, so dass man „pünktlich“ seine Rente bekommen kann. Dabei dürfen die „Chefs“ diese Unterlagen frühestens mit der vierten Gehaltsabrechnung vor Rentenbeginn, herausgeben.

  • Achtung: Der „ideale“ Zeitraum für den Antrag sind also die 3 – 4 Monate vor dem Rentenbeginn. Außerhalb dieses Rahmens, kann das die „empfindliche“ und „überlastete“ Behördenstruktur sonst schnell aus der Fassung bringen. Die Formulare für den Antrag bekommt man beim eigenen Rentenversicherer und muss sie auch dort wieder abgeben.

Da heute längst nicht nur „Frauen“ Lücken in ihrer „Zahlphase“ bei den Rentenversicherungen haben, muss man sich auch so auf die Antragsstellung vorbereiten, dass man sämtliche Unterlagen zusammensucht, mit denen man belegen kann, was man in diesen „Lücken“ gemacht hat. Ob man dabei studiert hat, im Ausland war oder selbstständig war.

  • Wichtig: Besonders für Mütter gilt jedoch auch noch, dass sie die Zeiten der Kindererziehung geltend machen können. Deshalb müssen hier auch die Geburtsnachweise der Kinder mitgebracht werden.

Rente beantragenWas man sich zusätzlich noch zusammenstellen sollte, sind die Bankdaten für das Konto, auf das die Rente gezahlt werden soll, ob und woher noch andere „Renten“ fließen und die Daten der Krankenkasse bei der man versichert ist. Dabei sollte man sich auch noch mal für die Beamten notieren ob man gesetzlich, freiwillig oder privat versichert ist. Bei Arbeitslosen gilt es die entsprechenden Dokumente, die man jährlich von der Arbeitsagentur zugeschickt bekommt (Rentennachweis), auch mitzunehmen und damit die Zeit der Arbeitslosigkeit zu belegen.

Bei der Antragsstellung sollte man auch noch bedenken, dass man die Rente sicher nicht online beantragen kann. Man muss dafür mit einem Personalausweis oder einem Reisepass direkt zu seinem Rentenversicherer und seine Unterlagen abgeben. Wie bei einem „polizeilichen Führungszeugnis“ und anderen besonders „wichtigen“ Dingen, muss man das noch persönlich und mit Ausweisen erledigen. Die Bescheide zu seiner Rente bekommt man jedoch ganz normal mit der Post.

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