Polizeiliches Führungszeugnis beantragen – Wie?

Sicher scheint es vielen Menschen außer Mode gekommen zu sein, ein polizeiliches Führungszeugnis war eine Bewerbung vorzulegen. Es ist aber auch eine Tatsache das Vergleich seien sehr wenige Arbeitgeber direkt auf einem polizeilichen Führungszeugnis bestehen. Eine Gruppe von Arbeitgebern die regelmäßig auf einem polizeilichen Führungszeugnis bestehen sind die Behörden. Denn schließlich möchte man keine vorbestraften Beamten, Polizisten oder Staatsanwälte haben, die sich eigentlich damit beschäftigen sollen Straftäter zu ermitteln.

  • Achtung: Möchte man ein polizeiliches Führungszeugnis für eine Behörde beantragen, weil man sich doch beworben hat, muss man schon bei der Antragstellung angeben, dass es für eine Behörde gedacht ist.

Denn ein polizeiliches Führungszeugnis für eine Behörde ist etwas anders aufgebaut als ein privates Führungszeugnis was man einem Arbeitgeber aus der freien Wirtschaft vorlegen kann. Es gibt jedoch auch andere Anlässe für die man ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt. Dazu gehört unter anderen wenn man in ein anderes Land auswandern möchte. Natürlich möchte kein Land dieser Welt “Kriminelle„ in das Land lassen oder sogar einbürgern. Deshalb muss man regelmäßig auch ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen und bei der Visastelle für die neue Wunschheimat vorlegen, wenn man einen dauerhaften Aufenthalt möchte.

  • Tipp: Wann man so ein polizeiliches Führungszeugnis für eine „ausländische“ Behörde vorlegen muss, muss man dann im Einzelfall erfragen oder bekommt es eben bei der Antragsstellung mitgeteilt.
  • Achtung: Obwohl es in den meisten Fällen völlig ausreichend ist, wenn man das gewöhnliche Führungszeugnis zur Beglaubigung bei der jeweiligen Behörde vorlegt, so kann es gerade bei ausländischen Botschaften auch mal sein, dass man sein Führungszeugnis auch „übersetzen“ lassen muss, bevor man es beim beantragen abgibt.

polizeiliches FürhungszeugnisZu den Dingen, die man für gewöhnlich nicht in einem Führungszeugnis findet, gehören sicher „Punkte in Flensburg“ oder Ähnliches. Trotzdem sollte man gerade als „Erwachsener“ daran denken, dass „Geldstrafen“ die man für „Straftaten“ bekommt nur bei „Ersttätern“ nicht in das Führungszeugnis eingetragen werden, wenn sie das Strafmaß von 90 Tagessätzen nicht überschreiten. Weitere Infos dazu bekommen Sie hier.

Auch bei Erwachsenen, kann es mal zu „Fehlern“ kommen, die nicht gleich zu einer „Vorstrafe“ im Führungszeugnis führen muss. Trotzdem sollte man ggf. sehr darauf achten, ob ev. etwas im Führungszeugnis steht, wovon man besser vorher etwas sagen sollte. Es macht grundsätzlich einen schlechteren Eindruck, wenn Behörden bzw. Arbeitgeber erst aus dem Führungszeugnis davon erfahren.

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