Arbeitslosengeld beantragen

In Deutschland ist jeder fest angestellte Arbeitnehmer auch in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung versichert, damit er im Fall eins Jobverlustes, zumindest Zeitweise, noch ein „unabhängiges“ Einkommen hat. Die Ausnahme sind dabei die geringfügig Beschäftigten.

Achtung: Die Leistungen aus dem Arbeitslosengeld, kann man seit 2005 für maximal 1 Jahr beantragen.

Zu den „Leistungen“ die man aber insgesamt aus dieser „Versicherung“ erwarten kann gehört aber noch einiges andere. Zumindest offiziell hat man zumindest einen Anspruch auf Vermittlung und Beratung bei der Bewerbung oder einer Existenzgründung. Aber auch die Förderhilfen zur Berufsausbildung oder Weiterbildung gehören zu den Ansprüchen die man als Versicherter hat. Abgesehen von den verschiedenen „Varianten“ der Entgeltfortzahlungen, gibt es jedoch nicht viel mehr, als diese Möglichkeit.

  • Wichtig: Dazu kommt noch, dass man erst ab einem Jahr der Beitragszahlungen auch einen Anspruch auf das Arbeitslosengeld hat. Je länger man Beiträge gezahlt hat, desto länger kann man auch das Arbeitslosengeld beantragen.
  • Wichtig: Von der Zahlung her, richtet sich das Arbeitslosengeld, nach dem Bruttogehalt der letzten 12 Monate. Dabei rechnet die Behörde erst einmal aus, was man so durchschnittlich am Tag verdient, wenn ein Monat genau 30 Tage hat. Von diesem Tagessatz werden noch einmal ca. 33% abgezogen, dann hat man heraus, wie viel Arbeitslosengeld man bekommen kann.

Arbeitslosengeld beantragenDieses Arbeitslosengeld muss man dann mit seiner „Arbeitssuchend-Meldung“ beantragen. Weil dieses Geld aber längst nicht immer reicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, brauchen viele Menschen auch noch zusätzliche Unterstützung. Diese zusätzliche Unterstützung, gibt es höchstens bis zum „Regelsatz“ von Harz4.

  • Tipp: Allerdings braucht man dafür nicht gleich ALGII zu beantragen. Denn um auf diesen „Satz“ zu kommen, kann es ggf. auch ausreichen, wenn man Wohngeld beantragt.

Alles in Allem muss man auch damit rechnen, das man schon bei ALGI mit dem gleichen Budget auskommen muss, wie mit Harz 4 sprich ALGII.Allerdings muss man hier noch seine bestehenden Vermögensverhältnisse nicht so auflösen, wie beim Beantragen von ALGII. Trotzdem prüft die Behörde natürlich auch hier, ob es wirklich „nötig“ ist ALG1 zu beantragen oder ob der Antragssteller noch „genug“ Geld hat, um sich zumindest für eine Weile selbst zu versorgen.

Hier zum Hauptantrag Arbeitslosengeld Weiterbewilligungsantrag Arbeitslosengeld II

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