Mutterschaftsgeld beantragen

Das Mutterschaftsgeld ist eine Leistung die Frau in Deutschland von den Krankenkassen bekommt, wenn sie vor der Geburt in der gesetzlichen Krankenversicherung, freiwillig bzw. pflichtversichert ist. Gezahlt wird das Mutterschaftsgeld in der Regel nur dann, wenn man wirklich selbst krankenversichert ist und während dieser Zeit nicht arbeitet. Außerdem gilt, dass man den Mutterschutz bzw. das Mutterschaftsgeld frühestens mit beginn der Mutterschutzfristen (6 Wochen vor der Geburt) beantragen kann. Nach der Geburt wird das Mutterschaftsgeld noch für weitere 6 bzw. 12 Wochen bei Mehrlingen gezahlt.

  • Tipp: Beantragen muss man dieses Mutterschaftsgeld bei den Krankenkassen, wenn man vom Arzt bzw. einer Hebamme eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin bekommen hat.
  • Wichtig: Was man dabei auf jeden Fall beachten sollte, ist dass diese Bescheinigung frühestens 7 Wochen vor der Geburt ausgestellt werden darf, damit sie beim Beantragen auch anerkannt wird.

Die Summe, die man in dieser Zeit höchstens bekommen kann, sind 13 Euro am Tag. Arbeitet man während dieser Mutterschutzfristen in Heimarbeit oder auch nur Teilzeit, dann wird das Mutterschaftsgeld entsprechend reduziert.

Innerhalb der Mutterschaftsfrist zahlt in der Regel auch der Arbeitgeber einen gewissen Teil des Lohnes weiter. Endet das „Arbeitsverhältnis“ während der Mutterschutzfrist, so kann man ein höheres Mutterschaftsgeld beantragen und bekommen.

  • Wichtig: Weil Mütter aber in dieser Zeit immer noch unter dem Kündigungsschutz stehen, gilt das nur, wenn es ein befristetes Arbeitsverhältnis gab und dieses genau in der Mutterschutzfrist ausläuft. Was jedoch in jedem Fall essentiell für den Antrag auf Mutterschaftsgeld ist, ist die schlichte Tatsache, dass man bei seinem Versicherer auch Anspruch auf Krankengeld haben muss.

Mutterschaftsgeld beantragenWährend die meisten gesetzlich Versicherten, diesen Schutz genießen, trifft das sicher nicht auf alle Freiberufler oder z.B. Studenten zu. Deshalb sind die Kassen auch dann zur Zahlung des Mutterschaftsgeldes verpflichtet, wenn die Mutter einer Beschäftigung nachgeht, bei der sie keinen „Anspruch“ auf Lohnfortzahlung bzw. Urlaubstage u.ä. hat. Damit sind dann auch Studentinnen abgesichert, die vielleicht nur als Kellnerinnen in verschiedenen Cafes jobben oder eben Freiberuflerinnen, die während dieser Mutterschutzfristen nicht arbeiten können.

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