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Staatliche Anträge

Staatliche Anträge

 

 

 

Sicher muss man nicht längst jeden Antrag, den man bei einer Behörde stellen kann, auch mit einem „amtlichen“ Formular stellen. Trotzdem sollte man sich beim beantragen für staatliche Anträge doch immer danach erkundigen, damit man seine jeweiligen Anträge auch korrekt abgeben kann.

 

 

Hat man keine Möglichkeit, direkt zu einer Behörde zu kommen, die solche Antragsformulare ausliegen hat und man diese auch nicht aus dem Internet herunter laden kann, hält man sich im Zweifel immer an einen „Antrag für Antragsformulare“. Dabei schreibt man schlicht die jeweilige Behörde an, bei der man etwas beantragen möchte und bittet um die Zusendung der Formulare.

 

  • Tipp: Muss für staatliche Anträge nur ein formloser Antrag gestellt werden, sollte man diesen aber trotzdem möglichst „amtlich“ formulieren. Da heißt es dann Beispielsweise nicht: „Hallo Leute, nach meinem Unfall geht’s mir bescheiden. Bezahlt ihr mir eine Reha?!“

 

 

Sicher ist die „Förmlichkeit“ in unserem Alltag längst nicht mehr so vertreten, wie in der Vergangenheit. Allerdings sollte man sich dann doch etwas „gesetzter“ ausdrücken. Bei einem formlosen Antrag muss man auch etwas auf die „Textstruktur“ achten. Dabei schreibt man erst, was man von der Behörde will (z.B. eine Kur beantragen) und danach erst, warum man das von der Behörde will (z.B. nach einem Unfall…).

 

  • Tipp: Eine wilde Schüttelformulierung, würde sicher nicht nur ordnungsliebende Beamte durcheinander bringen. Wer seine Chancen auf Erfolg für staatliche Anträge erhöhen will, sollte sich aber möglichst vor dem Beantragen über die genauen Regelungen informieren. Im Zweifelsfall, kann man auch direkt bei der jeweiligen Behörde anrufen und fragen.

 

  • Achtung: Zumindest in Deutschland sind die Behörden auch auskunftspflichtig. Wer aus irgendwelchen Gründen, der Behörde nicht traut, findet vor allem in themenbezogenen Foren im Internet, aber auch bei entsprechenden Anwälten eine passende Auskunft.

 

 

Zu vielen „Bereichen“ gibt es aber, wie zum Beispiel Hartz4, entsprechende Vereine, bei denen man sich bei der Antragsstellung besonders günstig helfen lassen kann. Diese Vereine sind aber auch dann besonders hilfreich, wenn man „Gefahr läuft“ dass die Behörde einfach man auf „stur“ macht und man irgendwann aus Verzweiflung aufgibt, obwohl man Ansprüche gegenüber dieser Institution hat.