Sperrmüll beantragen
Verantwortlich für die Abholung von Sperrmüll sind in der Regel, die städtischen Entsorgungsbetriebe. Da diese aber auch immer häufiger privatisiert wurden, kann es mal sein, dass man sich an ein privates Unternehmen wenden muss.
Genau genommen kann man auch hier nicht davon sprechen, dass man die Abholung von Sperrmüll „beantragen“ muss. Es ist eher eine Bestellung, die mitunter umständlicher gemacht wird, als es nötig wäre. Möchte man zum Beispiel einen „Abholschein“ haben, so kann es sein, dass man persönlich zur „Geschäftsstelle“ fahren muss um sich die „Abholung“ zu kaufen. - Tipp: Bezahlen muss man dabei meist in Bar, an den jeweiligen Geschäftsstellen, bei denen man die Aufträge abgibt. Die Zahlung per „Lastschrift“ oder „Überweisung“ wird generell nicht akzeptiert.
- Achtung: Bei einem Preis von ca. 15,- Euro werden aber auch längst nicht alle Dinge abgeholt. So muss man vor allem für „elektrische“ Geräte auch noch extra bezahlen. Dabei spielt es meist keine Rolle ob es ein kleiner Fernseher oder eine große Kühl-Gefrier-Kombination ist, auch hier werden ca. 15,- Euro pro Gerät fällig.
- Tipp: Wer diese Gebühren nicht bezahlen möchte, kann die Geräte aber auch selbst zum „Schrottplatz“ fahren. Altmetallsammler und auch die „Sperrmüll-Anlagen“ bieten meist auch die Gelegenheit, solchen Schrott selbst abzugeben und dabei an den Gebühren zu sparen. Durch den hohen „Metallwert“ kann man sicher auch mal den einen oder anderen „Schrottplatz“ finden, auf dem man solche Sachen auch kostenlos abladen kann, so ist es doch so, dass man meist zumindest für die „umweltschädlichen“ Teile in einem Gerät, eine Entsorgungsgebühr bezahlen muss.
Wer nur die „umweltschädlichen“ Teile zum Sondermüll bringt, kann trotzdem noch etwas sparen, wenn er den Rest von so einem Gerät an einen der kleinen Schrottsammler abgibt, die man in immer mehr Städten findet. Im Gegensatz zu den großen Betrieben, verlangen diese in der Regel keine Gebühren, weil sie sich aus dem Verkauf des Altmetalls finanzieren.
Möbelstücke und Geräte, die noch brauchbar sind, müssen ja nicht gleich auf dem Sperrmüll landen. Selbst wenn man sie nicht mehr verkaufen kann, kann man sie ja immer noch an die „1-Euro-Kaufhäuser“ verschenken, die damit Hilfsbedürftige unterstützen. Zumindest die Abholung dieser Stücke, ist dabei immer kostenlos. |