Reha und Krankenhaus Anträge
Was zu beachten ist steht hier. Wer sich vielleicht nicht so wirklich vorstellen kann, was es nach sich zieht, bei einer Krankenkasse etwas für das Krankenhaus oder die Reha zu beantragen, sollte sich erst einmal merken, dass es kaum möglich ist, diese Anträge auch wirklich online zu stellen.
Genau genommen gilt hier wie beim Harz4, dass man alle Anträge einreichen muss, bevor man die Leistung einer Reha oder einer besonderen Behandlung im Krankenhaus auch in Anspruch nehmen kann. - Tipp: Damit man auch wirklich zu seiner Reha oder Behandlung kommt, sollte man zusätzlich daran denken, diese Anträge so früh wie möglich zu stellen. Dann hat man noch genug Zeit ggf. einen Widerspruch zu schreiben und sich „näher“ mit der Krankenkasse auseinander zu setzen, falls diese auch nicht gleich für die jeweilige Behandlung aufkommen will.
- Achtung: Reha und Krankenhaus Anträge kann man nicht online beantragen und muss sich dazu immer auch noch einmal oder zweimal bei der jeweiligen Krankenkasse persönlich melden. Die Krankenkassen fordern das zwar nicht, aber Erfahrungsgemäß beschleunigt sich dadurch auch die Bearbeitung etwas, wenn sie in einem Patienten nicht nur eine Aktennummer sehen.
In den meisten Fällen, kann man den ersten Antrag, als ein formloses Schreiben an die Krankenkasse formulieren. Danach bekommt man dann ggf. Formulare zugeschickt, die man ausfüllen und zurückbringen muss. Das herunterladen solcher Formulare ist kaum möglich, weil die „Kassen“ schlicht keinen Beitragszahler dazu „animieren“ wollen Geld zu verlangen bzw. Anträge zu stellen.
Außerdem ist vor allem mit einem Reha-Antrag meist auch noch ein Arztbesuch verbunden, bei dem der eigene Hausarzt noch die „medizinische“ Notwendigkeit einer Reha bestätigen bzw. bescheinigen und begründen muss. Aber selbst das kann unter Umständen nicht ausreichen. Dann wird man von den Kassen dazu aufgefordert, noch zu einem ihrer „Betriebsärzte“ zu gehen, damit überprüft werden kann, ob der eigene „Hausarzt“ nicht vielleicht nur eine „Gefälligkeitsdiagnose“ ausgestellt hat. Diese Diagnosen und Arztbesuche können viel Zeit in Anspruch nehmen, die man leider mittlerweile schon mit einplanen muss. Denn die Kassen sind immer weniger auch bereit, die Kosten für eine Behandlung oder Reha zu übernehmen. |